BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Toku
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#31 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Toku » 04.01.2015 10:27:59

@Peter:

Habe mir die von dir vorgeschlagene DVD mal geordert. Gerade in Bezug auf Laminieren der beiden Rumpfhälften später sind bei mir noch Fragen, die vermutlich in der DVD dann geklärt werden. Genau das, was mir noch fehlte. Ansonsten bleibt es beim Aufbau der Form wie bisher, da wird nichts mit Keramik oder dergleichen rumexperimentiert.

@Dieter:

Danke für den Zuspruch. Der Rumpf ist noch drinnen und bleibt da, bis die zweite Hälfte fertig laminiert ist. Zum Glück ist es ja nur ein Testobjekt, an dem ich mich austoben kann. Die ganzen Details befinden sich nur auf einer Seite. Eben genau um zu sehen, ob und wo es Probleme gibt und was sich das später wie abzeichnet, bzw. was am besten aussieht.

@Heiko

Danke für den Link. Da habe ich mich aber schon durchgeforstet :D Theoretisch habe ich das ganze verstanden, glaube ich. Jetzt fehlt nur noch die Erfahrung bzw. mir fällt es leichter, wenn ich sowas mal in Videos sehe, wie es genau geht.


Werde berichten, wenn es weiter geht.
Und ich hoffe, demnächst dann mit dem eigentlich Bau des Urmodell anfangen zu können.

Toku
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#32 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Toku » 07.01.2015 23:01:43

@Peter:
die von dir empfohlene DVD ist da und ich kann nur sagen, dass es sich wirklich lohnt. Vieles ist zwar bereits bekannt, aber da gibt es auch noch viele wertvolle Tips. Und das ganze mal im Film zu sehen und nicht nur zu lesen, ist sowie von Vorteil. Danke für deinen Hinweis !


Weiter geht es ....

Das Trennbrett ließ sich problemlos entfernen und bisher sieht alles ganz gut aus.

Dann das Ganze von der anderen Seite ohne Trennbrett. Vorher wurde die Form natürlich wieder vernünftig eingewachst und Trennmittel aufgetragen.

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Ich habe wieder mit einer Trockungskupplungsschicht gearbeitet, da ich dann nicht unter Zeitdruck stehe und auch mal für 1 Stunde was machen kann.
Ich kann schlecht einschätzen, ob ich auf der ersten Seite gut laminiert habe, bzw. ob es da Lufteinschlüsse gab. Daher habe ich mich diesmal einfach entschieden, das Harz grau einzufärben, damit ich besser kontrollieren kann, was ich da so anstelle.

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Nun lasse ich die Form bis zum Wochenende durchtrocknen und werde dann mal entformen.
Ich bin schon sehr gespannt, ob das alles so funktioniert und vor allem, was da raus kommt.

Gruß, Thorsten

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#33 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Helipitt » 08.01.2015 09:36:52

Hallo Thorsten,

freut mich, dass Dir die DVD gefällt und Dir mehr "Anschauungsmaterial" bietet. So, wie es auf der DVD gezeigt wird läuft tatsächlich das Seminar in der Seminarfabrik ab. Absolut praxisorientiert und mit sehr vielen Tips und Feinheiten versehen, die Du in keinem Buch zu lesen bekommst. :wink:

Aber das, was Du bis jetzt gemacht hast sieht schon wesentlich besser aus. An den Stellen, an denen sich Falten gebildet haben, erkennt man, dass man dort besser kleinere Gewebestücke eingearbeitet hätte oder zumindest hätte man die Stellen einschneiden müssen.
Ich hoffe nur, dass Du die Schrauben dick mit Trennwachs eingeschmiert hast. Sonst hast Du ein Problem die später zu lösen, wenn das flüssige Harz getrocknet ist!!! :wink:

Weiterhin gutes Gelingen... :)

Gruß
Peter

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#34 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Helipitt » 08.01.2015 09:55:56

Ach so...Apropos "Zeit sinnvoll nutzen": In der Zeit, in der das Formenharz angelieren soll, kann man die weiteren Arbeitsschritte in Ruhe vorbereiten. Wie zum Beispiel das Glasgewebe zuschneiden, das Werkzeug und die anderen nötigen Materialien zurecht legen usw., damit man während des Laminierens alles in "Reichweite" und fertig hat. Während des Laminierens sein Zeug zusammen zu suchen könnte schon zu zeitlichen Engpässen führen!!! Zeitablauf und organisatorische Einplanung sollte man schon beim Laminieren vor Augen halten. :wink:

Gruß
Peter

Toku
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#35 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Toku » 08.01.2015 10:16:04

Ja, es ging schon wesentlich besser von der Hand.

Angefangen habe ich mit kleinen Stückelungen und diese wurden dann immer größer. Die Falten sind nur in der letzten Lage, die ich komplett in einem Stück gelegt habe.
Da es sich nur um die hintere Trennwand handelt, habe ich die einfach gelassen. Aber bei dem eigentlichen Urmodell werde ich sowas auf alle Fälle verhindern wollen.

Mit der Zeit nutzen meinte ich eher die eigene freie Zeit. Wenn ich am Abend halt nur mal 1-2 Stunden Zeit habe, da kann ich dann etwas machen.
Später werde ich mir für die Form einen ganzen freien Tag Zeit nehmen, um es dann durchgehend Nass in Nass zu laminieren.

Wie gesagt bin ich absolut gespannt und ehrlich gesagt etwas ungeduldig. Muss mich ganz schön zusammen nehmen, das nicht zu früh auseinander zu reißen.

Helipitt
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#36 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Helipitt » 08.01.2015 11:51:58

Ruhig...ganz ruhig bleiben!!!! :) :) :) Ich kann es nachvollziehen. Ging mir Anfangs auch nicht anders. :)

Mit dem Abformen brauchst Du auch nicht unbedingt bis zum Wochenende warten. Bei normaler Raumtemperatur (um die 20°) kannst Du die Form auch nach 24 Stunden vom Urmodell trennen. Bis zur Laminierung des Rumpfes würde ich noch einige Tage warten, damit die Form noch ausgehärten kann. Am besten die Form in den Heizungskeller zum Aushärten legen. :wink:

Gruß
Peter

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#37 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Toku » 10.01.2015 17:20:44

Die Form ist auseinander !
Zuvor wurde die Form rundherum mit einem Multitool in Form gesägt. Das ging mit dem Teil hervorragend. Aber bei dem Staub (vor allem Glasstaub) ist eine Maske und alte Klamotten Pflicht.
Von Vorteil ist es auch, danach gleich zu duschen, sonst denkt man noch, man hat Flöhe.

Die Hälften ließen sich mit Spachteln und Keil sehr gut trennen. Als erstes kam die "alte", unbehandelte Seite raus.
Die Seite mit den Details saß erstmal fest und ich dachte schon, die krieg ich nicht raus. Mit ordentlich biegen und ziehen gab sie dann aber doch auf.

Teile des Rahmen um die Fenster saßen fest, ließen sich aber leicht aus der Form rauspulen. Ansonste haben sich die Details super abgezeichnet. Hinterschneidungen gab es nicht und ich weiß nun, wie ich das bei dem Urmodell darstellen kann.

Hier mal direkt nach dem Trennen:

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Beim Urmodell werde ich mir noch was anderes für die Ränder einfallen lassen

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Die gesäuberten und einmal eingwachsten Formen. Das Trennmittel ließ sich nicht so einfach entfernen wie vom Hersteller angepriesen. Ich hab die Form einfach 30 Minuten in den Geschirrspüler gepackt, danach war alles weg.

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Die weißen Flecken an den Schrauben um die Fenster sind Reste vom Wachs die ich einfach nicht weg bekomme.
Bei R-G soll es ein Trennspray geben, welches Wachsen und anderes Trennmittel überflüssig macht.
Hat schon jemand damit Erfahrung ? Das könnte ein gute Alternative sein, die ich wohl mal ausprobieren werde.

Gruß, Thorsten

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#38 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Helipitt » 10.01.2015 19:45:15

Hallo Thorsten,

nun sieht man das Ergebnis!!! :) Bei Deiner ersten Hälfte habe ich bereits befürchtet, dass Du einige Details vom Urmodell beim Endformen abreisst. Die erste Hälfte des Urmodells war zum Abformen eigentlich noch nicht so weit. Nachdem Du die Fensterrahmen angebracht hast, hättest Du einige Lagen Füller (natürlich zwischen den Lagen ganz fein schleifen 400/600er Papier) auftragen müssen, bis alle Poren und Risse geschlossen sind. Dadurch werden auch die "Fugen" zwischen z.B. Fensterrahmen und Oberfläche des Urmodells geschlossen. In der Kante bildet sich eine kleine "Hohlkehle" (kaum erkennbar) und verschließt somit den offenen Spalt. Die Form läßt sich besser an "gerundeten" Kanten lösen als an scharf eckige Innenkanten.
Nach dem Füllern kommt noch eine Schicht Grundierung drauf, die mit noch feineren Papier geschliffen werden kann (800/1000er). Sieht alles perfekt aus, erst dann kommen die Nieten und Schrauben drauf. Dann sollte das Urmodell mit einer Schicht 2K Lack (von mir aus auch farbig) gespritzt werden und wer ganz sicher gehen will noch eine Schicht mit 2K Klarlack. Hinterher alles gut durchhärten lassen. Dann hast Du die perfekte Oberfläche für das Abformen geschaffen. Ich sagte bereits zuvor: Hoffentlich machst Du es bei Deinem späteren Urmodell etwas anders, da Du ein paar weitere Schritte bis zum Abformen ausgelassen hast!!! :wink:

Die zweite Hälfte ist doch für den Anfang richtig gut geworden. :)

Ich finde es auch ein wenig seltsam, dass Du Probleme hattest die Form zu reinigen. Das Folientrennmittel müsste sich mit Wasser sehr gut abwaschen lassen, da es an für sich wasserlöslich ist. Okay, dass das Grundierwachs sich nicht so gut wie das Folientrennmittel abwaschen lässt kann ich verstehen. Aber dafür die Formhälften in die Spülmaschine zu stecken um sie sauber zu bekommen, das ist ein wenig zuviel des Guten. :roll:
Normal müßte sich alles gut unter laufendem Wasser abwaschen bzw. reinigen lassen. Wenn das Grundierwachs von Dir so hartnäckig ist, vielleicht hätte man es auch mit "Silikonentferner" weg bekommen.

Du hattest Doch so ein Komplett-Anfängerset bestellt und damit gearbeitet? Im Normalfall (mehrmals Wachsen/polieren und gut mit Folientrennmittel auftragen) hätte sich das Probestück von der Form gut trennen lassen müssen. Beim Trennen muss man schon behutsam vorgehen. Man soll nicht am Modell reissen und ziehen. Durch gefühlvolles Drücken an den Außenkanten der Form und durch gefühlvolles verwinden der Form löst sich das Modell aus der Form von ganz alleine. Dabei darf man nicht ungeduldig sein.
Vielleicht lag es auch an den Produkten, die Du als "Komplettset" (vielleicht auch relativ günstig) erworben hast. Reine Vermutung!!! :wink: Ich persönlich verwende ausschließlich die Produkte von R&G. Bislang habe ich mit denen immer die besten Erfahrungen gemacht.

So, jetzt muss ich auch mal wieder etwas tun. Das ganze hier steckt an, selber tätig zu werden!!! :bounce:

Weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen... :wink:

Gruß
Peter

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#39 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Helipitt » 10.01.2015 20:03:24

Ach so, dass mit dem Trennspray würde ich Dir für diesen Zweck nicht empfehlen. Lass für sowas lieber die Finger weg. Grundierwachs und Folientrennmittel ist immer noch der sicherste Weg. Mit dem Trennspray bekommt man sehr schlecht einen geschlossenen "Trennfilm" hin. Da das Trennspray nicht so flüssig wie das Folientrennmittel ist, kommt dieses auch nicht so gut in den Ecken und Kanten rein. Es bietet keinen gleichmäßigen Schutz!!!
Das Trennspray kann man jedoch gut für andere Zwecke verwenden. Zum Beispiel für kleiner Gussformen, dort wo die Trennung von Gussform und Gussteil keine sooo große Rolle spielt. :wink:

Gruß
Peter

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#40 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Toku » 13.01.2015 17:18:13

@Peter:
So grob habe ich es mir auch später vorgestellt. Aber danke für deine ausführlichen Hinweise. Vielleicht hätte ich gröber gearbeitet, daher es ist gut zu lesen, was unbedingt gemacht werden sollte.
Und von dem Trennspray habe ich mich gedanklich verabschiedet.


So, ich habe nun zum allersten mal das Versuchsmodell laminiert.

Auch zum ersten mal mit Gelcoat gearbeitet und so gehört sich das wohl noch nicht, wie sich später heraus stellt.

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Erste Lage Laminat ist drin

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Linke Seite habe ich 2 Lagen 105 gr/m² genommen, rechte Seite 1 Lage 80 gr/m² und 1 Lage 163 gr/m².
Ich finde beides noch recht labberig und instabil.
Werde nochmal zwei Lagen mit 163 versuchen. Insgesamt wiegt das ganze so 107 gr.
Ich habe hier einen Rumpf von Align in GFK für einen 450´er liegen. Dort ist die Materialstärke doppelt so dick wie meine.

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Hier sieht man dann, was ich mit dem Gelcoat meinte. Durch den Pinsel sind viel Striche drinnen und das deckt alles nicht durchgehend, überall schimmert das Lich durch.
Muss ich das einfach dicker auftragen ? Gleichmäßiger mit einem Roller geht auch nicht, da ich damit nicht in die Ecken und Rundungen komme.

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Aber die Details haben sich sehr schön abgezeichnet

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Gruß, Thorsten

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#41 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von skysurfer » 13.01.2015 18:16:57

Hi Thorsten,

kommt schon wirklich gut 8) 8)
----------------------
Grüsse Hans-Peter

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#42 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von EagleClaw » 13.01.2015 20:37:25

Die Details kommen echt gut. Das Gelcoat sollte für ne dünne aber blickdichte Schicht aufgesprüht werden. Mit Pinsel o.ä. wirst du das nicht hinbekommen.
Lass das Laminat mal n paar Tage stehen. Du wirst sehen, dass es nochmal stabiler, sprich steifer, wird. Dann würde ich das mit den zusätzlichen Lagen nochmal bewerten. Mein Comanche hat nur eine Lage 163g/m² und ist ordentlich stabil.
Helis:
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#43 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Toku » 14.01.2015 10:05:53

Danke für die Info.

Das mit dem Sprühen des Gelcoat habe ich schonmal irgendwo gelesen. Macht irgendwie auch Sinn finde ich.
Aber wie macht man das am besten ?
Ich habe nur eine Airbrush für feine Sachen, also keinen großen Kompressor mit Sprühpistole wie bei der Autolackierei.

Und dann müsste das doch auch ordentlich verdünnt warden, um es es spühfähig zu bekommen ? Wie verhält sich dann wiederum mit dem angelieren ?

Fragen über Fragen :shock:

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#44 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Helipitt » 14.01.2015 10:24:20

Hallo Thorsten,

wie schon EagleClaw geschrieben hat, trägt man das Gelcoat am besten mit der Spritzpistole auf. Beim Streichen sieht man die Pilselstriche auf der Oberfläche. :(
Auch beim Spritzen deckt das Gelcoat nicht völlig ab. Es wirkt dann immer noch leicht transparent. Am besten eine Schicht aufspritzen, leicht angelieren lassen und anschließend eine zweite Schicht auftragen. Nachdem die zweite Schicht Gelcoat angeliert ist, kann man mit dem Laminieren beginnen. Um sicher zu gehen, dass der Rumpf "undurchsichtig" werden soll, kann man das Laminierharz entsprechend einfärben.

Zur Stabilität: Natürlich muss auch der Rumpf laminiertechnisch in etwa so aufgebaut werden, wie die Formschalen auch. Nachdem das Gelcoat angeliert ist "spitzt" man die winkligen Ecken mit angedicktem Harz aus. Dann beginnt man wieder (1. Gewebeschicht) mit Gewebestücke die Ecken und Kanten zu laminieren (in Patchworktechnik). Die 1. Gewebeschicht besteht aus einzelnen Stücken. Die 2. Schicht kann man schon 50:50 laminieren. Ab der 3. Schicht komplett. Wobei man auch auf die Faserrichtungen achten sollte. Die sollten dann Schicht für Schicht in 90° übereinander laminiert werden. Das bringt noch zusätzliche Stabilität. :wink:

Weiterhin gutes Gelingen... :)

Gruß
Peter

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#45 Re: BK 117 - 500´er - Rumpfherstellung

Beitrag von Helipitt » 14.01.2015 10:33:30

Das Gelcoat solltest Du tunlichst nicht verdünnen, sonst läuft es Dir in der Form davon und die Deckkraft geht dadurch auch verloren. Es muss schon einen gewissen Halt, z.B. in etwa wie das Formenharz, haben. Wenn, dann auch nicht mit der feinen Airbrushpistole auftragen. Es gibt auch eine Airbrushpistole für große Flächen mit einer relativ großen Düse ( ich glaube bis 1mm). Die hat auch einen relativ großen Farbbehälter (ca. 200 ml). Damit könnte es vielleicht gehen. Sollte man vorher jedoch unbedingt ausprobieren!!!

Gruß
Peter

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