Der Thread zum XK K110

Thomas X
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#31 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Thomas X »

Ich mag Doppelposts zwar nicht, aber derzeit scheint’s nicht so schlecht zu sein, für in der Übersicht sichtbare Aktivität zu sorgen, daher Ingrid:

Die Teile von „Spaß und Medien“ (FAM) sind eingetroffen, der Laden ist ziemlich fix mit der Lieferung – das kann man schonmal lobend erwähnen. Entsprechend werde ich bald die Aluteile montieren, und werde dann berichten können.

Das erratische Drehen des Hecks scheint auf Vibrationen zurückzuführen sein, die den Heckkreisel verwirren – wie im langen K110-Thread bei rcgroups zu lesen ist, ist der diesbezüglich ziemlich empfindlich. Ich werde also beim Umbau auch gleich mal die Blattlagerwelle wechseln – vielleicht hilft das schon. Hauptrotorwelle hätte ich auch gerne gewechselt, die waren aber leider nicht vorrätig. Was das angeht, werde ich sowieso noch einige Familienpackungen Verschleißteile direkt aus CN kommen lassen: etwa ’nen Zehnerpack von diesen Zahnrädern, oder eben einen ordentlichen Vorrat von den Wellen. Ich bin zuversichtlich, dass das Wegdrehen (ohne hart Pitch zu geben, oder so – in reinem Schwebe-/Ebenenflug) schon noch irgendwie in den Griff zu bekommen ist, und dann wird’s richtig Spaß machen, mit dem Kleinen :)

Ansonsten habe ich, weil ich nunmal ein Spielkind bin, so ein Hauptzahnrad gedruckt: https://www.thingiverse.com/thing:4221389 – angeblich soll sogar das funktionieren – man wird es einfach testen müssen :mrgreen:
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#32 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Rex-Power »

Hallo Thomas,
Doppelpost ist doch gar nicht weiter dramatisch.
In einem Baubericht wird auch nicht immer alles sofort hinterfragt, man liest,- und schaut was der nächste schritt ist.
Ich habe mir einfach einen zweiten als Teilespender bestellt.
Bisher ist alles seit ca. 1Jahr gut, bis auf die BL-Gummis, die kann ich so alle 2 Monate mal wechseln, werden mir zu schwammig zumindest für 3d. Glaube normaler Rundflug im Wohnzimmer fällt das überhaupt nicht auf.
Oder die werden erst bei 3d etwas schwammiger, eigentlich sind sie relativ hart,
Gruß
Alex
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tracer
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#33 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von tracer »

Thomas X hat geschrieben: 06.07.2021 13:42:39 Ich mag Doppelposts zwar nicht,
Habe ich keine Bauchschmerzen mit, ausser es nimmt Überhand.

Also 4-5 Beiträge innerhalb des Editfensters müssen nicht sein.

Bauberichte aussen vor, da macht es Sinn Bauabschnitte zu separieren.
Thomas X
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#34 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Thomas X »

So, Umbau ist durch. Und ich dachte schon, die Sachen (Schrauben, Lager, etc.) beim M2 wären winzig … :mrgreen:

Mit der Alu-TS lässt sich nun alles präzise einstellen, genau, wie ich es mir vorgestellt habe. Hab erstmal alles nach Augenmaß eingestellt und Probeflug gemacht: beim Abheben zog es nur ein kleines bisschen nach links, und lag ansonsten satt in der Luft. Also nach dem Leeren des Akkus das linke Anlenkgestänge um zwei Umdrehungen verlängert (dank Alu muss man ja keine Sorgen mehr haben, dass man beim Gegenhalten beim Einclipsen nicht aus Versehen irgendwas anderes verbiegt und damit verstellt – das hat mich ja an dem labberigen Plastikding am meisten gestört), und das Ding hebt nahezu vollkommen senkrecht ab. Ich will nun nicht sagen, dass es wie ein Brett in der Luft läge – aber es liegt für seine Größe dann doch ziemlich satt in der Luft – wobei ich grad auch nur noch dazu gekommen bin, vor dem Haus ein wenig rumzuschweben.

Das Wegdrehen des Hecks hat sich offenbar auch erledigt – woran es genau lag, kann ich allerdings nicht sagen. Die Blattlagerwelle habe ich nicht erneuert, die alte Welle war noch gerade, und die Hauptwelle war ebenfalls gerade. Der Heckrotor war etwas angenagt und verzogen, der kam neu, und das große Zahnrad wurde erneuert (das alte eierte schon, als ich den Kleinen das erste Mal ausgepackt habe). Außerdem sind die alten Blatthalter in etwa der Mittelstellung eingerastet – die Neuen sind zumindest unter Zug fein leichtgängig. Möglicherweise waren die Vibrationen, die eines davon, oder alles zusammen, eingebracht haben, zuviel für den Heck-Gyro.

Wenn der zweite, direkt in CN bestellte, K110 hier eintreffen sollte, wird der also auch direkt einen Satz Aluteile verpasst bekommen. Für Leute, die so 3D fliegen (also das im Stil dementer Insekten auf Speed), mag das Zusatzgewicht ein Problem sein, aber für meinen derzeitigen Stil (sprich: versuchen, das Ding so sauber wie möglich im Kreis und in Achten und so zu scheuchen, mit besonderer Betonung auf „sauber“, präzises Stoppen aus allen Geschwindigkeiten und Ausrichtungen – so Anfängerkram halt) ist’s ideal, weil das nochmal etwas Stabilität reinbringt – ich bin also gerade höchst zufrieden mit dem Umbau :)
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#35 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Rex-Power »

Hallo Thomas,
also haben sich die knapp 30,- Euro ja mehr als bezahlt gemacht.
Habe dem ersten XK schon das Alu-Kit verpasst bevor ich das erste mal damit geflogen bin.
Also nun sollte er deinem M2 schon recht nah kommen, von den Flugeigenschaften :wink:
Du hast das ja mal erwähnt wo ich gar nicht mehr drauf eingegangen bin, von wegen Gewicht/Größe usw das man die nicht vergleichen könnte, nun wirst aber wohl den unterschied bemerkt haben, und das Prinzip was ich meinte diesen Vergleich etwas besser nachvollziehen können.
Klar ist ein XK110 kein M2 und ein M2 kein 450er und dieser ist nochmals sehr weit vom 500er entfernt, so geht es weiter bis zum 90er.

3d ist nicht zwingend 3d-Bolzen mit gemeint.
Man kann z.b. einen TicToc -Bolzen, ihn aber ebenso zaghaft/langsam fliegen.
Also 3d nicht immer gleich mit diesen Insekten in Verbindung bringen.

Wennst mal ein paar Scheine übrig hast, kann ich Dir aber wirklich auch den M1 fürs Wohnzimmer empfehlen, der ja nochmals eine ganze Ecke kleiner als der M2 ist, eigentlich auch nicht wesentlich größer als der XK dennoch um Welten besser.

Denke,
wer Spaß an RC-Helis hat, sich keine großen Gedanken machen möchte mit Versicherungen sich einem Verband anzuschließen, oder separat A1/A2 zu machen Registrieren beim LBA und der ganze Rattenschwanz....
Hat ein schönes Ding fürs Wohnzimmer.
Ein Bekannter hat einen XK puh ?? jedenfalls mit Rumpf 4 Blatt.
Er steigt damit wohl ein nun, wird sich hier wahrscheinlich auch mal in nächster Zeit zu Wort melden. Warte schon auf seine Anmeldung hier :bounce:
Gruß
Alex
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#36 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Thomas X »

Rex-Power hat geschrieben: 08.07.2021 00:41:03 Also nun sollte er deinem M2 schon recht nah kommen, von den Flugeigenschaften
Naja … die sechsfache Masse (die großen Akkus und die Aluteile machen den Kleinen ja doch etwas schwerer, aber ich wiege die heute abend beide mal flugbereit, damit ich die Zahlen dazu nennen kann – die Vergleichsbilder der Akkus stehen ja auch noch aus), der doppelte Rotorkreisdurchmesser und die deutlich höhere Leistung des M2 sind nunmal nicht wegzudiskutieren – der Kleine ist sehr viel weniger träge, was bedeutet, dass die Steuereingaben deutlich schneller kommen müssen, um’s etwa sauber abzufangen. Während ich die Lage des M2 bei etwa einer 180°-Drehung im Schweben korrigieren kann, ohne dass sich der Heli sonderlich bewegen würde, haut der Kleine dabei direkt ab. Ich bilde mir aber ein, dass genau das die nötigen Reflexe trainiert, was bei den größeren Modellen dann eher von Vorteil sein dürfte.
Rex-Power hat geschrieben: 08.07.2021 00:41:03 Wennst mal ein paar Scheine übrig hast, kann ich Dir aber wirklich auch den M1 fürs Wohnzimmer empfehlen,
Eigentlich brauche ich nix mehr zwischen K110 und M2 – die nächste Stufe ist der 450er (an dem ich auch mal weiterbasteln müsste – warte gerade noch auf ein FBL, das ich bei rc.n in der Börse gefunden habe), weil’s dann jeweils etwa der doppelte Rotorkreisdurchmesser ist.

Ansonsten ist der K110 bestimmt auch gut für die „kann ich auch mal probieren?“-Leute geeignet – geht ja nicht so schnell kaputt, wie der M2 oder gar der 450er. Ich werde das nächste Woche mal ausprobieren, da treffe ich mich mit ‘nem Bekannten, der’s sicher auch mal probieren möchte.

Was den anderen Kram angeht: zum Reinschnuppern kann man ja so ein Spielzeug (ist halt durch das geringe Gewicht in der Spielzeug-Klasse) nehmen, aber schon für’n M2 braucht man Nachweis und Versicherung. Mittlerweile kostet der Nachweis beim LBA wohl was, aber ich hab den noch kostenlos machen können, und die Versicherung sind auch etwas über 30€/a – das ist nichts, das jemandem, der Interesse dran finden sollte, ernsthaft im Weg stehen würde, denke ich.
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#37 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Thomas X »

Nachtrag: ich bin nun dazu gekommen, das Ding dort zu bewegen, wo ich sonst auch fliege, und wo ich mich recht sicher fühle. Ich glaube, ich habe nun ’ne Idee, was du meinst, wenn du schreibst, dass er sich ähnlich wie der M2 fliegen würde. Man merkt die erheblich geringere Masse natürlich deutlich, gerade bei ein wenig Wind, aber es lässt sich dann doch sehr präzise steuern.

Hab da grad direkt sechs Akkus à 6,5min (laut LiPo-Tester sind anschließend noch über 55% drin, und die Zellenspannung liegt bei 3,88V, aber da ich nicht weiß, wie die Spannung unter Last aussieht, bin ich da eher etwas konservativ mit den Zeiten – Logger zu basteln, steht aber nun auch auf meiner Liste) durchgezogen und doch sehr viel Spaß dabei gehabt. Um nicht zu schreiben: bin geflogen, wie die sprichwörtliche wilde Sau, incl. mutwilligem Grashalmmähen und so – ist erstaunlich, wie viel dichter man an seine Grenzen gehen mag, wenn man weiß, dass ein Crash mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne nennenswerte Folgen bleibt. Witzigerweise scheint auch genau der Punkt dafür zu sorgen, dass es gar nicht zum Crash kommt – wohl, weil die Reaktionsverzögerung durch den Gedanken „was da wieder alles kaputtegehen wird“ bei dem kleinen Teil wegfällt :mrgreen:

Zum Schluss noch die Massen: K110 leer mit Aluteilen: 50,5g (mit Kunststoffteilen hatte ich ihn nicht gewogen), 600mAh-Akku: 15,5g (originaler 450mAh-Akku: 12,1g), entspricht 66g Abfluggewicht. M2 leer: 250,8g (mit der „schweren“ Gfk-Haube), originaler Akku incl. Halter: 62,2g (Tattu-Akku incl. Halter: 58,6g), entspricht 313g Abfluggewicht. Der M2 hat also etwa die 4,7fache Masse – da hab ich also zu meiner Schande schamlos übertrieben :oops:
Ist trotzdem deutlich im Flugverhalten spürbar :)
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#38 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Rex-Power »

Moin Thomas,
aha,
wollte gestern schon antworten, habe es mir dann aber verkniffen da es immer aufs gleiche hinausgelaufen wäre, was ich schon zig mal geschrieben habe.
Selbstverständlich sind die Unterschiede des Gewichts deutlich.
Ich vergesse ab und an das Du ja noch gar nicht die großen Vergleichsmöglichkeiten kennst.
Vieles ist natürlich auch noch Einstellungssache, von zaghaft bis extrem giftig.
Es kommt immer drauf an was man gerade fliegen, bzw. wie man gerade fliegen möchte.
Du hast aber nun auch das Glück das du mit einem M2 begonnen hast. Ich habe wirklich zig von den kleinen mal getestet, von verschiedenen Herstellern, da ist M1 und M2 aus meiner Sicht das beste was der Markt z.Z. bietet bei weitem besser als Modelle in dieser Größe von Blade. Wobei ich nur vom M1 auf den M2 schließen kann, ohne ihn geflogen zu haben bisher.
Der XK110
diesen habe ich auch mal nur zum testen gekauft damals, weil alle so begeistert davon geschrieben haben.
Also reine Neugier, man kann nur mitreden wenn man besagtes Modell auch mal selbst geflogen ist.So sehe ich das zumindest.
Vieles ist natürlich auch Kopfkino, das mit den Kosten im Nacken, hindert viele schnell vorwärts zu kommen,ohne solche Gedanken würde man wesentlich schneller lernen können.
Da gibt es aber sehr gute Simulatoren die man perfekt einstellen kann, und Flugschulen.
Was ich Dir auch mal wirklich empfehlen würde!
Schau einfach mal wie sich die ganz großen fliegen, hast 0 Druck, da kann nix passieren, aber bekommst mal das feeling und wirst gewaltige unterschiede bemerken.
Ich vermute mal, wennst mal so eine Flugschule besucht hast, dann wirst schon keine Lust mehr auf den Rex450 haben, dann willst was großes :mrgreen:
Die Kleinen sind dann eine schöne Spielerei für zwischendurch mal. :wink:
Gruß
Alex
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#39 OT

Beitrag von Thomas X »

Rex-Power hat geschrieben: 09.07.2021 04:29:50 Ich vermute mal, wennst mal so eine Flugschule besucht hast, dann wirst schon keine Lust mehr auf den Rex450 haben, dann willst was großes
Wo bliebe denn da der Spaß? Zumindest für mich ist der Reiz, sich den Kram selbst zu erarbeiten. Ich hab auch keinerlei Wettkampfambitionen – ich bin zum Heli gekommen, weil mich die Technik einfach fasziniert, und RC-Heli ist, neben der Simulation eines „richtigen“ Helis (hier: DCS mit UH1, Mi8, KA-50 und Gazelle – ja, ist ein Spiel, aber eines, bei dem man die originalen Flughandbücher heranziehen kann – was wiederum viel zum technischen Verständnis beigetragen hat) leider das Dichteste am realen Heli, was sich für mich erreichen lässt.

RC-Simulator ist okay, hab ich auch, hab die ersten Schritte damit gemacht, aber nun schon einige Wochen nicht mehr angeguckt. Wird sich aber demnächst ändern, weil ich nun bald die ersten Schritte verkehrtherum machen möchte, und da ist’s dann doch wieder geschickt, den Kram ohne Risiko durchspielen zu können. Aber Flugschule? Nein, soweit würde ich nicht gehen. Natürlich reizt mich auch Kram jenseits der 450er Klasse. Aber da ist’s dann doch eine ökonomische Frage: für vielleicht 20% mehr Größe bezahlt man etwa 100% mehr Geld – für den Heli, aber auch für die Verschleiß- und Ersatzteile. Für mich ist das ’n Hobby zur Entspannung – ich muss keinem, auch nicht mir, was beweisen, und den Größten ha… ähm … fliegen ;)

Es gibt aber durchaus einen Grund, warum ich doch gerne was ab 600er aufwärts haben wollen würde: alternative Antriebe. Verbrenner mit Methanol/Nitromethan sind ja seit der letzten Einschränkung des NM-Gehalts bei kleineren Helis nicht mehr so sinnvoll, und Turbine sowieso nicht. Richtig witzig fände ich was, das mit reinem Benzin betrieben werden könnte, aber das wird aufgrund der geringeren Leistungsdichte erst ab 3m Rotorkreis oder so sinnvoll – hab mal ein Video auf YT gesehen, wo sowas zum Sprühen von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt wurde, da war der Habenwollen-Faktor doch schon ziemlich hoch. Aber letztlich sind die „Großen“ auch nur eine nette Spielerei für zwischendurch mal – teurer, man sieht sie besser und kann daher größere Kreise fliegen, aber im Grunde macht man damit dann doch nix anderes, als mit den Kleinen, oder?

Ja, mit dem M2 habe ich tatsächlich Glück gehabt. Der flog OOTB absolut sauber, man musste nix einstellen und so. Wenn ich als ersten Heli so eine Möhre, wie den K110 so, wie er bei mir ankam, mit falsch montiertem Servoarm und TS mit ’nem mm Spiel auf der Hauptwelle und so, bekommen hätte, hätte ich es wohl bald wieder weggepackt. Oder wie den 450er Pro-DFC, den’s mir aufgrund Fehlfunktion (sowohl des Helis, als auch des Piloten – eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, wie man so schön sagt) zerlegt hat – wenn ich durch den M2 (und den Simulator, zugegebenermaßen) nicht gewusst hätte, dass es normalerweise viel besser funktioniert, hätte ich den Kram aus Frust in die Ecke geschmissen. So aber hab ich den 110 richtig schön hinbekommen, und baue mir einen neuen 450er (das FBL ist gerade vor ’ner halben Stunde hier eingetroffen, btw. – da geht es also auch bald weiter).

Edit, noch etwas On-Topic: nachdem keiner meiner eigentlich ziemlich guten Feinmechanik-Kreuzschraubendreher so richtig gut in die kleinen Schrauben der Blattlagerwelle (erwähnte ich schon mal, wie winzig die Dinger sind?) gepasst hat, und ich mir die gefühlt fast rundgedreht hatte, hab ich original japanische Schraubendreher nach JIS (deren Industriestandard) geordert – hab irgendwo gelesen, dass diese leicht anders wären, als die hier üblichen, und dass aber genau solche Schrauben verbaut worden sind. Nachdem die gerade angekommen sind, musste ich das gleich testen (auch, weil ich das absichtlich weggelassene Loctite noch drauftun wollte): die passen dann doch sehr viel besser, und das ist ’n Unterschied, wie zwischen Tag und Nacht. Man muss nicht mal mehr gegendrücken – die rutschen absolut nicht raus.

Da ich sowas schon öfter hatte (also dass die ansich nicht schlechten Feinmechanik-Schraubendreher nicht recht fassen wollten und oft viel Druck nötig war, sie am Überspringen zu hindern, obwohl’s augenscheinlich exakt die passende Größe war), gehe ich mal davon aus, dass diese JIS-Schraubendreher nicht meine schlechteste Investition waren.
Thomas X
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#40 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Thomas X »

Ich mag ja diese Zeitlupenaufnahmen, die man mit heutigen Telefonen anfertigen kann, sehr: https://niemands.space/f/k110_liftoff_slow.mp4
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#41 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Rex-Power »

Hallo Thomas,
Ich ziehe wirklich den Hut vor deinem Eifer.
Du scheinst sehr viel zu lesen, dich zu informieren usw was ja auch gut und sinnvoll ist.
Einzige was ich nun ein wenig kritisiere, das dies alles lediglich nur erlesenes Wissen ist mit 0 Erfahrungen.
Wenn ich das nun so lese frage ich mich wie willst das --- selber --- alles beurteilen können ?
Nach dem Motto vielleicht,
Wenn 10 Leute der gleichen Meinung sind, dann ist das so .... das ist dann Fakt ?
Ich habe einen Benziner
26ccm Gemisch verwende ich 1:40.
1,80 Rotordurchmesser
Den kannst eine gefühlte Ewigkeit fliegen, dann ist der Tank immer noch halb voll.
Leistung, klar kann man den nun nicht mit einem 700er mit einem YS91 SR RR Motor vergleichen wo der Hersteller ab 25% Nitro empfiehlt.
Dennoch ein sehr schönes fliegen mit dem Benziner und 3d ist auch noch drin.

Flugschule;
Habe ich geschrieben das du auf diesem Weg fliegen lernen solltest?
Lediglich das du mal 1 Stunde nimmst, um mal einen echten vergleich ziehen zu können.
Gruß
Alex
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#42 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Thomas X »

Rex-Power hat geschrieben: 10.07.2021 11:57:47 Einzige was ich nun ein wenig kritisiere, das dies alles lediglich nur erlesenes Wissen ist mit 0 Erfahrungen.
Wenn ich das nun so lese frage ich mich wie willst das --- selber --- alles beurteilen können ?
Das maße ich mir nicht an. Aber wenn du sowas schreibst, wirst du doch eine konkrete Sache im Kopf gehabt haben, wo deine Erfahrungen von meinen Darstellungen abweichen – magst du diese benennen?
Rex-Power hat geschrieben: 10.07.2021 11:57:47 Ich habe einen Benziner
26ccm Gemisch verwende ich 1:40.
1,80 Rotordurchmesser
Das ist höchst interessant – könntest du den bitte in einem Thread (hier sollte es ja eigentlich™ um den kleinen K110 gehen) vorstellen? Gerne auch so detailliert, wie möglich – da hätte ich ja was, worauf ich hinarbeiten könnte. Vorausgesetzt natürlich, es ist unterm Strich nicht genauso teuer, wie ein Turbinen-Heli ;)
Rex-Power hat geschrieben: 10.07.2021 11:57:47 Leistung, klar kann man den nun nicht mit einem 700er mit einem YS91 SR RR Motor vergleichen wo der Hersteller ab 25% Nitro empfiehlt.
Das ist die Stelle, an der’s problematisch wird: Stand heute kann man ohne eine (wahrscheinlich für den RC-Piloten nicht zu bekommende) Ausnahmegenehmigung nur Sprit mit max. 16Gew.% (~13Vol.%) Nitromethan bekommen. Wenn selbst für die relativ großen Maschinen >25% empfohlen werden, dann ist’s bei den kleinen Motörchen ganz aussichtslos, mit dem kastrierten Sprit.
Rex-Power hat geschrieben: 10.07.2021 11:57:47 Flugschule;
Habe ich geschrieben das du auf diesem Weg fliegen lernen solltest?
Lediglich das du mal 1 Stunde nimmst, um mal einen echten vergleich ziehen zu können.
Dann habe ich das falsch verstanden, sorry. Das Problem dabei ist dann jedoch die allgemeine Lage (irgendwie was mit ’nem Virus, aufgrund dessen kaum noch so Sachen stattfinden), und meine geographische Lage im Speziellen (nahe des Punktes, wo Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern aneinendertreffen) – ich hab hier schon mal nur nach Leuten oder ’nem Verein gesucht → absolute Fehlanzeige :(
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#43 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Rex-Power »

Schau doch mal hier nach...
vielleicht ist da was in deiner Nähe

http://www.rc-heli-online.de/karte/index-flyheli.asp
Gruß
Alex
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#44 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Thomas X »

Da finde ich in etwa 40km Entfernung ’nen Verein, der auf mich erstmal ’nen eher pseudoelitären Eindruck macht. Aber kann auch an dem liegen, der die Seite gebaut hat – ich werde da mal vorbeischauen.

Zurück zum Thema: die Alu-Taumelscheibe bringt ja nun doch etwas mehr Last auf die Servos, so dass ich da höheren Verschleiß erwarte. Du schreibst, dass du deinen häufig fliegst – hast du diesbezüglich was feststellen können? Hast du die Taumelscheibe und/oder den Bereich auf der Hauptrotorwelle, auf dem sie läuft, irgendwie geschmiert?
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#45 Re: Der Thread zum XK K110

Beitrag von Rex-Power »

Du machst dir z.Z. noch viel zu viele Gedanken um Details.
:wink:
Für Servos unbedenklich.
Aber
Lager / Gelenke / Selbst Kugelpfannen usw, da gibt es sehr gute Öle für.

Bei dem XK110 haben Lager ein kleines Tröpfchen von diesem Öl erhalten.

Bild


Aber nicht nur Von der Taumelscheibe sondern auch Lager der Blatthalter.
Das macht schon wirklich etwas aus, auch spürbar am Lagerlauf.
Gerade bei so ich nenne es mal Billig-Zeugs, das sind ja keine Hochwertigen CF Lager
Dieses Öl gibt es auch noch Für Kunststoffe dies ist dann Rot /Rosa ...
Gruß
Alex
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